| WEB:REG - Eine kurze Einführung |
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Ein Wort vorweg
„Eine Ökonometrie, die ohne Einsatz von Computer möglich ist?“ Sie werden wahrscheinlich zurecht den Kopf schütteln. „Vergessen Sie’s. Die ganzen Matrizenoperationen per Hand mit nur einem Bleistift und Zettel auszuführen, das wäre zu zeitintensiv.“, würden Sie wahrscheinlich sagen. Wahrhaftig hat keine Disziplin in der ökonomischen Wissenschaft mehr von der technischen Revolution profitiert, als die Ökonometrie.
Mittlerweile liegen viele ökonometrische Programme auf dem Markt, die mehr oder weniger im praktischen Einsatz sind. Das wohl bekannteste Programm mag z.Z. wohl E-Views sein, aber auch das uns wohlbekannte Tabellenkalkulationsprogramm Excel ist mit den Grundfunktionen der ökonometrischen Analyse ausgestattet. Leider scheitert Excel bei "komplizierten" Fragestellungen. So sind Zeitreihenanalysen ohne die sogenannten Addins, die teuer erworben werden müssen, nicht möglich. E-Views ist aber für viele Problemstellungen wiederum zu mächtig und wer möchte schon das teure Programm, um nur einen Einblick in die Ökonometrie zu bekommen, erwerben?
WEB:REG soll diese Lücke schließen. Dieses Projekt soll eine preiswerte Alternative zu den teuren Programmen sein, weil es nämlich kostenlos ist. Als ich im Wintersemester 2001/2002 die Vorlesung Ökonometrie an der Universität zu Köln besuchte, entstand die Idee von einem derartigen Programm. Dabei konnte ich mich auf meine langjährige Programmiererfahrung – insbesondere der Web-Programmierung – verlassen.
Das Besondere an WEB:REG ist, dass es für den Interneteinsatz konzipiert wurde, d.h. jeder kann dieses Programm weltweit benutzen ohne es installieren zu müssen. Man braucht nur einen direkten Draht zum Internet, welches heute als selbstverständlich gilt.
Ich möchte hier darauf hinweisen, dass WEB:REG ein „Freizeit“-Produkt ist, und sich nicht vor Fehlern freisprechen kann. Einige Module fehlen noch und werden wohl erst in nächster Zeit implementiert. Ich bedanke mich noch bei meiner Freundin Frauke Grothe, die mich bei der Verwirklichung von WEB:REG mental unterstützt hat.
Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß mit WEB:REG und hoffe, dass Ihnen das Programm positiv in Erinnerung bleibt.

Kurt Annen
Neuss, den 19. Februar 2004